Erneuter Diebstahl auf Oberhausener Friedhöfen

Schmidt fordert Präsens des Kommunalen Ordnungsdienstes

In der vergangenen Woche kam es vermehrt zu Diebstählen auf dem Westfriedhof und Nordfriedhof. Dabei wurden Vasen, Schalen, Blumen sowie Grabschmuck und aufwändig gestaltete Grabdekorationen entwendet.

Aufgefallen waren diese geschmacklosen und nicht nachvollziehbaren Grabplündereien den Angehörigen, die sich daraufhin an die Mitarbeiter der OGM auf dem Friedhof gewendet hatten.

„Wenn die Gräber zu Jahreszeitenbeginn neu gestaltet werden, oder gerade zu Feiertagen wie Ostern und Muttertag, kommt es auf den Friedhöfen immer mal wieder zu Diebstählen. Dann werden vor allem Blumenpflanzen und Blumensträuße von den Gräbern geklaut“, weiß Abteilungsleiterin des Friedhofwesens bei der OGM Daniela Wendel zu berichten.

Leider sind der OGM in diesen Fällen die Hände gebunden. Die Angehörigen, die diese Art von Kriminalität sehr hart trifft, müssen selbst zur Polizei, um den Diebstahl zur Anzeige zu bringen.

Grundsätzlich sind zwar Mitarbeiter der OGM auf den Friedhöfen aufmerksam unterwegs, dennoch ist man darauf angewiesen, dass auch Friedhofsbesucher Auffälligkeiten bei der Friedhofsleitung melden.Neben Diebstählen sorgen immer wieder auch Fahrradfahrer und mitgebrachte Hunde auf den Friedhöfen für Unruhe und Ärger.

Das Fahrradfahren und mitbringen von Hunden ist laut Friedhofssatzung auf den städtischen Oberhausener Friedhöfen verboten!

„Wenn unsere Mitarbeiter Radfahrer und Besucher mit Hunden auf dem Friedhof sehen, sprechen sie sie an und weisen sie darauf hin, dass das verboten ist. Dafür werden sie dann aber nicht selten sehr übel angegangen“, ärgert sich OGM Chef Hartmut Schmidt.

Die OGM betreut im Auftrag der Stadt Oberhausen die fünf städtischen Friedhöfe Westfriedhof, Nordfriedhof, Ostfriedhof, Landwehrfriedhof und den Alstadener Friedhof.