„Yoda“ musste eingeschläfert werden

Alpaka „Yoda“ musste eingeschläfert werden.

Eine traurige Nachricht für das Tiergehege der OGM im Kaisergarten. Nach einem langen Leidensweg musste sich das Team um Leiterin Dr. Anette Perrey leider dazu entscheiden, den Alpaka „Yoda“ zu erlösen und einschläfern zu lassen. Nach fünfmonatiger Therapie des entzündeten Kiefers und vier Eingriffen schien der Verlauf nach der letzten Operation optimal. Dann aber erreichte das Tiergehege ein trauriger Anruf der Tierklinik. Das erst sechs Jahre alte Alpaka hatte eine plötzlich auftretende und irreversible Hirnhautentzündung erlitten.

Eine so traurige und überraschende Wende war ein Schock für alle Tierpflegerinnen und Tierpfleger um Claudia Schmalz, die besonders intensiv den Behandlungsverlauf von „Yoda“ begleitet hatte. „Trotz dieses Tiefschlages“, so die Leiterin Dr. Anette Perrey, „würden wir immer wieder so handeln und alles versuchen, unseren Tieren eine optimale tierärztliche Versorgung zu bieten.“

„Yoda“ war vor gut zwei Jahren gemeinsam mit den anderen beiden Alpakas „Han Solo“ und „Chewbacca“ ins Tiergehege gekommen. „Da Alpakas sehr soziale Tiere sind und man sie mindestens zu zweit halten sollte, werden wir uns um ein neues Tier bemühen“, erklärt Dr. Perrey.