Pressemitteilungen
27. September 2011 - OGM vergibt Stromlieferverträge
OGM vergibt Stromlieferverträge bis 2015
evo AG garantiert atomfreien Strom
„Die städtischen und die OGM Liegenschaften werden zukünftig mit Strom ver-sorgt, der zu 100 Prozent aus fossiler und regenerativer Energie gewonnen wird“, so Hartmut Schmidt, Geschäftsführer der OGM GmbH.
Der Stromliefervertrag zwischen der evo Energieversorgung Oberhausen AG und der OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH endet am 31.12.2011.
Unter Berücksichtigung des mehrheitlich vom Rat der Stadt Oberhausen verab-schiedeten Beschlusses, zukünftig alle städtischen und der OGM gehörenden Liegenschaften nur noch mit atomfreiem Strom zu versorgen, hat die Geschäfts-führung der OGM im Juli diesen Jahres die Stromlieferverträge unterstützt durch die Düsseldorfer Anwaltskanzlei PWC PricewaterhouseCoopers ausgeschrieben.
Innerhalb des europaweit ausgeschriebenen Bieterverfahrens hat sich die
evo Energieversorgung Oberhausen AG mit dem für die Stadt Oberhausen wirt-schaftlichsten Angebot durchgesetzt.
Mit der neuen Stromliefervereinbarung garantiert die evo AG vertragsgemäß und nachweislich, dass der Strom über den gesamten Lieferzeitraum bis 2015 keine Anteile aus nuklear erzeugtem Strom enthält.
Pro Jahr benötigt die OGM GmbH ca. 20 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom für Kindergärten, Schulen, und Rathäuser sowie für ca. 20.000 Leuchtstellen und Signalanlagen in Oberhausen.
Das gesamte Abnahmevolumen wird an rund 1.370 Abnahmestellen aus dem örtlichen Stromnetz entnommen.
„Die Gesamtkosten für die Strombereitstellung belaufen sich auf über 3 Millionen Euro jährlich und beinhalten eine Preissteigerung von drei Prozent.
Aufgrund der Annahmen u.a. des Öko-Institutes Darmstadt, nach deren Ein-schätzungen die Strompreise im Rahmen der Energiewende um ca. 8 Prozent steigen werden, ist die vereinbarte Preisentwicklung als positives wirtschaftliches Ergebnis für Oberhausen zu werten“, freut sich Schmidt weiter.


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