Pressemitteilung – Richtfest beim Dachgewächshaus

v.l. Oberbürgermeister Daniel Schranz und Dieter Exner, Geschäftsführer der Exner Grüne Technik GmbH

Richtfest beim Dachgewächshaus

Mit Blick auf den Oberhausener Altmarkt, wurde aus alter Tradition zum Handwerk, über den Dächern Oberhausens, das Richtfest für das Dachgewächshaus auf dem Jobcenter gefeiert.

„Nach der Grundsteinlegung im Oktober 2018 und dem Richtfest für das Jobcenter im vergangenen Jahr, feiern wir heute das Richtfest für das 1.000 Quadratmeter große „Dachgewächshäusle“. Wenn wir Schwaben normalerweise Gewächshäuser bauen, sind die schon eher ein paar Hektar groß“, scherzt Dieter Exner, Geschäftsführer der Exner Grüne Technik GmbH, die für den Aufbau des Dachgewächshauses verantwortlich ist. Die Arbeiten für das Dachgewächshaus verliefen ohne größere Unterbrechungen und mein Dank geht an dieser Stelle an die beim Bau beteiligten Planer, Architekten, meine Mitarbeiter und an meine Frau für ihre zuverlässige Arbeit und Unterstützung“, so Exner weiter.

Das auf dem Dach des Gebäudes entstanden Dachgewächshaus wird dauerhaft für Aufmerksamkeit sorgen. „Das Gebäude mit dem Dachgewächshaus wird weit über die Stadtgrenzen hinaus für Aufmerksamkeit sorgen, weil es gestalterisch und durch die außergewöhnliche Begrünung Maßstäbe setzen wird. Es ist ökologisch sinnvoll und wird das Quartier deutlich aufwerten“, zeigt sich Oberbürgermeister Daniel Schranz beeindruckt vom Dachgewächshaus.

Europaweit betritt Oberhausen städtebauliches Neuland. Das Projekt ist in dieser Art einzigartig, weil es Themen wie etwa die Erprobung und Vernetzung von Gebäudetechniken, Haustechnik und der Lebensmittelproduktion in der Innenstadt miteinander verbindet.

Das Dachgewächshaus wird nicht nur Produktionsstätte für frische und nachhaltige Lebensmittel, sondern auch ein Ort für Innovation. Dieses Projekt, welches die Erprobung und Vernetzung von Gebäudetechnologien und Haustechnik und der Lebensmittelproduktion im verdichteten, innerstädtischen Raum zum Ziel hat, kann Vorbildfunktion für die zukunftsfähige Stadt sein. In Deutschland und auch den Nachbarstaaten ist dieser Ansatz bislang einzigartig und bringt somit ein großes Transferpotenzial mit.

Gefördert wird das Projekt: „Altmarktgarten – Systemlösungen für Grün in der Stadt, Gestaltung und Bau eines gebäudeintegrierten Dachgewächshauses zur nachhaltigen Pflanzenproduktion und als Nukleus für städtebauliche Kultur- und Innovationsprozesse“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im

Die Fördersumme des Bundes für das gebäudeintegrierte Dachgewächshaus beträgt 2,3 Millionen Euro.