Pressemitteilung – Grundsteinlegung für Grundschulstandort in Osterfeld

Grundsteinlegung für Grundschulstandort in Osterfeld

Für die Schülerinnen und Schüler des Schulparlamentes der Robert-Koch Grundschule war die Grundsteinlegung für den zukünftigen Grundschulstandort in Oberhauen Osterfeld ein besonderes Erlebnis.

Erst füllten sie die Zeitkapsel mit Bauplänen, der Tageszeitung und Kleingeld und dann mauerten sie diese mit Hilfe von Oberbürgermeister Daniel Schranz, den Schuleiterinnen Sabrina Thomas und Monika van Elst, Architekt Wilhelm Hausmann sowie den OGM Geschäftsführern Hartmut Schmidt und Horst Kalthoff in den gemauerten Steinkamin ein, der dann mit der Grundsteinplatte verschlossen wurde.

„Das ist heute ein wichtiger Tag für Oberhausen und Osterfeld“, erklärt Oberbürgermeister Daniel Schranz. „Der vierzügige Grundschulstandort der Robert-Koch-Schule in Eisenheim kann nach Fertigstellung bis zu 460 Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Diese Schule ist ein weiterer Beleg für die gute Entwicklung des Quartiers und unseres Bildungssystems.“

Zusammenfassend könne man sagen, dass auf Basis der Förderprogramme und der Eigenanteile der Stadt in den Jahren 2016 bis 2022 insgesamt über 90 Millionen Euro in Schulen und Kindertageseinrichtungen investiert wurden und werden, so Schranz weiter.

„Dazu kommen Instandhaltungsmaßnahmen von jährlich ca. 8 bis 9 Millionen Euro. Das sind gute Investitionen in unsere Kinder und in die Zukunft der Stadt. Der überwiegende Teil der Investitionen kommt aus dem Programm zum Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Landes NRW, aus dem Programm für „Gute Schule 2020″ sowie dem Instandhaltungsmanagement der Stadt Oberhausen.“

Der Rat der Stadt Oberhausen hat im März 2018 beschlossen, die ehemalige Hauptschule Eisenheim zu einem vierzügigen Grundschulstandort umzubauen. Der Standort der ehemaligen Hauptschule Eisenheim wird zum neuen Standort der Robert-Koch-Grundschule umgebaut und erweitert sein Einzugsgebiet um den Bereich der aktuellen Osterfelder Heide Schule. Die Osterfelder-Heide-Schule wird spätestens mit Ablauf des Schuljahres 2021/2022 aufgelöst.

„Der Schulbetrieb der ehemaligen Hauptschule Eisenheim wurde vor ziemlich genau drei Jahren eingestellt und danach wurde das Gebäude bis Mai 2017 für die Unterbringung der Asylbewerber genutzt. Mit Aufgabe des Asylbewerber-Standorts konnte das Altgebäude abgerissen und die Fläche einer neuen Bestimmung zugeführt werden. Heute schließt sich ein Kreis und wir bauen hier, mit der Grundsteinlegung für den Grundschulstandort in Osterfeld, gemeinsam eine Basis für die Schulbildung in Oberhausen“, resümiert OGM Geschäftsführer Hartmut Schmidt.

Das Altbaugebäude der ehemaligen Hauptschule Eisenheim an der Erikastraße 22 konnte aufgrund des baulichen Zustandes nicht als Basis für einen wirtschaftlichen Umbau zum Grundschulstandort verwendet werden und wurde daher Anfang des Jahres abgerissen.

Der aus den 60er Jahren stammende Ergänzungsbau wird zurzeit barrierefrei ertüchtigt und so umgebaut, dass er für Fachräume, die Bibliothek und den offenen Ganztag genutzt werden kann.

Auf der Fläche des ehemaligen Altbaugebäudes wird, ebenfalls barrierefrei, ein zweigeschossiger Neubau mit Teilunterkellerung in Massivbauweise errichtet. Die Grundfläche des Erdgeschosses beträgt ca. 1100m². Die gesamte Nutzfläche des Neubaus umfasst etwa 1688 m² und bietet Platz für 16 Klassenräume, vier Differenzierungsräume, zwei Fachräume sowie einen neuen WC-Trakt mit barrierefreien Toiletten.

„Um eine möglichst komprimierte Bauzeit zu erreichen, wurde ein hoher Grad an vorgefertigten Elementen geplant“, erklärt OGM Geschäftsführer Horst Kalthoff. „So kommen neben großformatigen Steinen auch Betonfertigteile für die Konstruktion der Wände zum Einsatz. Die Decken werden mittels Filigran- sowie Spannbetonfertigdecken ausgeführt“, Kalthoff abschließend.

Die Bauarbeiten für den Neubau sowie die Umbauarbeiten am Ergänzungsgebäude werden bis zum Schuljahresbeginn 2020/2021 abgeschlossen sein. Die Investitionssumme für die Herrichtung des zukünftigen Grundschulstandorts in Osterfeld beträgt, inclusive der Baunebenkosten, 5,7 Millionen Euro. Die Deckung der Kosten erfolgt über das Finanzierungsprogramm „Gute Schule 2020“.