Pressemitteilung – OGM pflanzt 220 Jungbäume

OGM pflanzt 220 Jungbäume

Die umfangreichen Baumpflanzungen im Straßenbegleitgrün und auf Friedhöfen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grünflächenmanagement der OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH zur Zeit durchführen, sollen das Klima und die Lebensqualität in der Stadt Oberhausen verbessern.

Deshalb werden in diesem Frühjahr, im Auftrag der Stadt Oberhausen, insgesamt 220 Bäume an verschiedenen Standorten im Straßenbegleitgrün und auf Friedhöfen gepflanzt. Die Kosten pro Baum liegen je nach Baumart zwischen 130 Euro und 230 Euro.

„Während hier an der Gravestraße in Alt-Oberhausen Blumeneschen gepflanzt werden, gehören an anderen Pflanzorten der Feldahorn, die Purpur Erle, der Zierapfel, der Schnurbaum und die schmalkronige Gleditschie zur Pflanzenauswahl“, erklärt Jens Koschnick, Gärtnermeister und staatlich geprüfter Agrarbetriebswirt und bei der OGM für die Straßenbäume verantwortlich.Welcher Baum allerdings an welchen Standort gepflanzt wird, hängt im Wesentlichen von diversen Standortfaktoren ab. Bei der Auswahl von Jungbäumen wird großer Wert auf die Klimaverträglichkeit gelegt – Straßenbäume müssen hitze- und trockenheitsverträglich, salztolerant, frosthart und möglichst bienenfreundlich sein.

Die teils sehr schwierigen Standortbedingungen an der Straße versetzen die Bäume in dauerhafte Stresssituationen, denen nicht jede Gattung oder Art gewachsen ist. An stark überbauten Standorten verwendet die OGM verdichtungsfähige Substrate, die den Bäumen eine möglichst gute Entwicklung des Wurzelbereiches ermöglichen. An nicht überbauten Standorten wird ausschließlich in „gewachsene“ Böden (lehmige Sandböden) und Oberböden gepflanzt. Die Wasserverfügbarkeit und Wasserhaltefähigkeit im gewachsenen Boden ist deutlich höher, als die in den stark luftführenden Substraten, die in Trockenperioden schnell zum Austrocknen neigen.

Anstatt der üblichen Drainagebewässerungseinrichtungen werden neuerdings wiederverwendbare künstliche Gießränder verwendet. Diese fassen ein Dreifaches an Wasserkapazität (bis zu 140 Liter je Gießdurchgang) im Vergleich zu den bisher verwendeten Drainagerohren (etwa 40 Liter). Die Oberhausener Jungbäume werden zudem mit einer Gabe von 100g Langzeitdünger gepflanzt, um eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung zu garantieren und den Anwuchs zu sichern.

„Wir haben zurzeit 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im operativen Bereich Grün, Baum, und Sport an der Schüppe, die die Pflege der Parkanlagen, des Straßenbegleitgrüns sowie der Sportflächen- und Sportnebenflächen aufrecht erhalten“, beschreibt OGM Geschäftsführer Hartmut Schmidt die derzeitige Personalsituation.

„D.h., neben den Baumpflanzungen werden die Rasenflächen gemäht, Unrat gesammelt, Baum- und Gehölzschnitte und andere Pflegearbeiten durchgeführt. Aufgrund der Corona-Situation haben wir uns in der Geschäftsführung darauf geeinigt, die Einstellung der Mitarbeiter aus dem Beschäftigungsprogramm „Soziale Teilhabe“ auf den 01. Mai 2020 zu verschieben. Diese Entscheidung ist besonders deshalb schwer gefallen, weil wir genau wissen, wie wichtig es für die Teilnehmer ist, wieder in Arbeit zu bekommen“, so Schmidt abschließend.